BO-FLEX
Spezial Bitumenpolymergemisch : naht und fugenlos
zunächst wird auf die Betonoberfläche ein Haftgrund aufgebracht. Nach Abtrocknung des Voranstriches wird in die erhitzte, heiße BO-FLEX - Masse eine Polymerbitumen - Dachdichtbahn (2.8. PYE -PV 200 DD) eingerollt, so dass ein vollflächiger Verbund mit der Betondecke hergestellt wird.
Die Haftung zum Untergrund (Gießverfahren) und die rissüberbrückenden, gleichzeitig elastischen Eigenschaften von BO-FLEX verhindern:
Durch den Ausschluss einer Wasserverteilung unterhalb der Abdichtung ist es möglich, im Falle einer mechanischen Zerstörung der Abdichtung die Lokalisierung der Schadensursache auf den Punkt genau durchzuführen' Dies ist besonderi bei Grün-, Park-, Terrassen- und anderen genutzten Dächern von besonderen kostengünstigen Vorteil.
Die Betonoberfläche wird vorbereitet durch eine gründliche Feinsäuberung und ggf. intensive Trocknung. Hierauf wird Bo- Haftgrund mit Bürsten oder Gummischieber aufgebracht, Verbrauch ca. 0,3 kg/m2.
Die BO-FLEX- Masse wird in thermostatgesteuerten Dachdeckeröfen bei ca. 180°C zur Flüssigdachhaut aufgeschmolzen. Nach völliger Ablüftung des Haftgrundes wird sie vollflächig auf die Betondecke aufgegossen und darin eine Verlegebahn (2.8. PYE- PV 200 DD) eingerollt.
Der BO-FLEX- Verbrauch liegt bei ca. 0,3 kg/m2, je nach Rauhigkeit der Betonoberflächen. Es entsteht im Zusammenwirken mit der bituminösen Verlegebahn eine ca. 6 - 8 mm dicke Spezialabdichtung.
Die Beschaffenheit der Betonoberfläche in Bezug auf Festigkeit, Rissfreiheit, Löcher, Grate, Rauhigkeit etc. muß der DIN 18336 (VOB, Teil C), Punkt 3.12 (Abdichtungsarbeit bzw' der DIN 18195, Teil 5, Punkt 5.5 (Bauwerksabdichtungen) entsprechen. Bezüglich der Ebenflächigkeit wird die DIN 18202 (Toleranzen im Hochbau) zugrunde gelegt.