BO-BETON 3510

Kurzbeschreibung

BO-BETON 3510 ist eine wässrige, anionisch stabilisierte Dispersion auf der Basis einer polymeren organischen Carbonsäure. Das Copolymer ist mit Ammoniak oder Alkali zu einem hochviskosen Hydrosol ausschließbar und dient zur Erhöhung der Viskosität wässriger, alkalischer Systeme.

Kenndaten

Eigenschaften

Wirkstoffgehalt
% DIN 53189 35,5 +/- 1,0
pH-Wert
DIN 53785 4,5 +/- 0,3

BO-BETON 3510 ist ein schnell wirkendes Zusatzmittel Konsistenzerhöhung von Spritzbeton. Als Zusatz zu selbstverlaufenden alkalischen Anhyditestrich verhindert BO-BETON 3510 Separationstrennungen der Oberfläche. In Spritzbeton verbessert BO-BETON 3510 das Standvermögen sowie die Klebeeigenschaften des frischen Beton. Der Rückprall wird durch Zusatz von BO-BETON 3510 merklich verringert. Das Erstarrungsverhalten und die Festigkeitsentwicklung des Beton wird durch BO-BETON 3510 nicht beeinflusst.

Viskosität
(Brookfield LVF, 60 Upm)
mPa*s ISO 1652 max. 50

In Anhydrit-Fließestrich wirken bereits minimale Zusatzmengen an BO-BETON 3510 separationsverhindernd. Der Wasserbedarf und die Festigkeitsentwicklung wird im allgemeinen durch die geringen Zusatzmengen von BO-BETON 3510 nicht beeinflusst.

Anwendung

BO-BETON 3510 eignet sich als Zusatzmittel zu Spritzbeton sowohl für das Trocken- als auch das Nassspritzverfahren. Aufgrund einer effektiven und sofortigen Wirkung wird BO-BETON 3510 (max. 0,3% bezogen auf Beton) erst kurz vor dem Spritzkopf zudosiert. Auch als Zusatzmittel - Fließestrich ist BO-BETON 3510 sehr effektiv. Zur Einhaltung exakter Dosiermengen ist es empfehlenswert BO-BETON 3510 vor der Zugabe mit Wasser 1:1 zu verdünnen. Im allgemeinen sind Zusatzmengen von 0,12 % (des 1:1 mit Wasser verdünnten Zusatzmittels) gerechnet auf Anhydritbindemittel separationsverhindernd.

Versand und Lagerung

BO-BETON 3510 wird in Straßen-Tankzügen, Containern oder Fässern geliefert und sollte frostfrei gelagert werden. Eine Erwärmung der Gebinde auf 35 °C in Dauerbelastung (z.B.: durch direkte Sonneneinstrahlung, Heizung) sollte vermieden werden. Angebrochene Fässer müssen nach der Produktentnahme wieder fest verschlossen werden. Durch gelegentliches Umrühren oder Umpumpen der Dispersion kann Hautbildung bei längerer Lagerung vermieden werden.